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635 000 Euro Schmerzensgeld: Kachelmann siegt gegen Springer-Verlag, Dr. Katy Ritzmann in Der Tagesspiegel

​Hohe Schmerzensgelder für falsche Presseberichterstattung machen seit einigen Jahren auch in Deutschland Schlagzeilen. Das gegen den Springer-Verlag erstrittene Urteil des früheren Fernseh-Meteorologen Jörg Kachelmann in Höhe von 635 000 Euro erregt ob seiner Höhe erhebliche Aufmerksamkeit. Dr. Katy Ritzmann, Expertin für Medien- und Presserecht des Berliner FPS-Büros, äußerte sich gegenüber dem Berliner Tagesspiegel zu den Aussichten dieses ungewöhnlichen Falls. Es sei völlig offen, ob das Urteil in der nächsten Instanz Bestand haben würde, denn diese müsse noch einmal prüfen, „ob die die einzelnen Äußerungen als derart schwerwiegend rechtsverletzend anzusehen sind, dass eine Geldentschädigung in der zugesprochenen Höhe gerechtfertigt ist", so Dr. Ritzmann gegenüber dem Tagesspiegel.

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Fuencisla Heiß

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