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Deutsche Betriebe sollen Steuern bei Google & Co. Eintreiben, John Büttner im Gespräch mit DeutscheHandewerksZeitung

Bislang gelingt es dem deutschen Staat nicht oder nur unzureichend, Internetgiganten wie Google steuerlich zur Kasse zu bitten. Weil das so ist, ist das Münchner Finanzamt nun einen anderen Weg gegangen: Es verlangt eine Quellensteuer von 15 Prozent auf Zahlungen an Internetkonzerne wie Google – und zwar bis zu sieben Jahre rückwirkend. Einzelne Finanzämter gehen nun also dazu über, deutsche Betriebe als Steuereintreiber einzuspannen. Sie sollen die Quellensteuer von Google, Facebook, Amazon & Co. zurückfordern. Doch in welchen Fällen passiert das de facto schon? Wer muss mit entsprechender Post vom Finanzamt rechnen? Und wie können Betriebe die Quellensteuer von ausländischen Internetfirmen überhaupt zurückfordern? Zu diesen und zahlreichen weiteren kontroversen Fragen rund um das Thema Quellensteuer hat John Büttner, Steuerrechts-Experte aus dem Frankfurter FPS-Büro, ausführlich Stellung gegenüber der Deutschen Handwerkszeitung bezogen.

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Fuencisla Heiß

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