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Farbmarken: Wie Unternehmen ihre Couleur schützen lassen - und vor Gericht verteidigen, Dr. Carsten Albrecht in Horizont

Beiersdorf vs. Unilever, Sparkasse vs. Santander, Langenscheidt vs. Rosetta Stone - in jüngerer Vergangenheit treffen sich immer häufiger Unternehmen vor deutschen Gerichten und streiten um eingetragene Farbmarken. Zufall oder nicht? "Zu einem gewissen Grad ist diese Häufung Zufall, zu einem gewissen Grad war sie aber auch absehbar", meint Carsten Albrecht, Markenrechtler in der Kanzlei FPS in Hamburg. Das liege daran, dass viele Farbmarken erst nach langen Verfahren eingetragen worden seien und die Markeninhaber nun versuchen, ihre Rechte gegen Mitbewerber durchzusetzen. Für die Inhaber ist eine geschützte Farbe, egal ob Lila oder Magenta, pures Gold wert: Ein Unternehmen ist alleiniger Besitzer eines starken Differenzierungsmerkmals und verfügt über einen Wettbewerbsvorteil.

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Fuencisla Heiß

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