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Man darf das Erdogan-Gedicht nicht isoliert betrachten, Christine Libor im Gespräch mit HORIZONT

Am Gedicht des Fernsehjournalisten Böhmermann über den türkischen Präsidenten scheiden sich die Geister und mögliche juristische Folgen werden breit diskutiert. Zu den Grenzen zwischen erlaubter satirischer Meinungsäußerung und strafbarer Beleidigung führte Horizont ein Interview mit Christine Libor, Medienrechtlerin aus dem Düsseldorfer FPS-Büro. Frau Libor merkte an: „Wenn das Gedicht ohne Anlass veröffentlicht worden wäre, wäre es eine Beleidigung, keine Frage.“ Aber in dem Beitrag wurde sehr deutlich auf den Kontext hingewiesen, so Frau Libor, die in dem Gedicht keine strafbare Handlung erkennen kann. Böhmermann moniere, dass Erdogan auf Kritik durch Medien überzogen reagiert, und setze sich – ebenso überzogen - satirisch mit den Grenzen verbotener Schmähkritik und erlaubter Meinungsäußerung auseinander.

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Fuencisla Heiß

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