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Woher kommt die Genehmigungslücke? Nicht bis St. Nimmerlein verlängern, Dr. Nina Jarass Cohen im Gespräch mit der ImmobilienZeitung

In einem Land, in dem fast alles behördlich reguliert ist, braucht man auch zum Bauen eine Genehmigung. Das ist nicht neu. Ein relativ neuer Trend scheint dagegen zu sein, dass nicht jeder, der bauen darf, es auch tut. Seit dem Jahr 2008 laufen die Zahlen der Baugenehmigungen und die der tatsächlich fertiggestellten Wohnungen deutlich auseinander. Baugenehmigungen und ihre Verlängerungen haben auch eine rechtliche Dimension. "Die Fristen regelt jeweils die Landesbauordnung. Allen gemeinsam ist die Unterscheidung zwischen dem Zeitrahmen für den Baubeginn und einer möglichen Bauunterbrechung", sagt Nina Jarass Cohen, in der Rechtsanwaltskanzlei FPS in Frankfurt Spezialistin für Bau- und Vergaberecht. Jarass Cohen betont: "Eine Verlängerung ist bei einer unvorhergesehenen Verzögerung des Bauvorhabens sinnvoll, stellt aber kein probates Mittel dar, um sich das Baurecht auf unbestimmte Zeit zu sichern."

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Fuencisla Heiß

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