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Interview mit Dr. Holzbach: 7. Deutscher Marken-Summit zum Leitthema „Wie Neues entsteht! Frischer Wind für Marken und Unternehmen", Juni 2013

Marken bedürfen einem besonderen Schutz. Um Unternehmen, ihre Ideen und Produkte abzusichern, gibt es dabei rechtlich viel zu beachten. Beim 7. Deutschen Marken-Summit ging es genau um diese Aspekte. Unter dem Motto „Wie Neues entsteht! Frischer Wind für Marken und Unternehmen“ war FPS als Mitveranstalter tätig.

Das Interview von Dr. Holzbach können Sie sich unter dem folgenden Link ansehen.

These Dr. Christoph Holzbach ​

Flexibilität im Umgang mit der Marke als strategisches Instrument

Marken sind wie Bojen im Schiffsverkehr, sie erleichtern das Navigieren. Manchmal müssen sie aufgrund veränderter Strömungen neu gesetzt werden. Geschieht dies nicht, kommt der Verkehr ins Stocken. Ohne Neues anzunehmen, kann es kein Wachstum geben. Folglich ist Flexibilität nicht nur eine Chance, sondern auch eine zwingend erforderliche Tugend im Wettbewerb. Auch Gesetze verändern sich und passen sich gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen an. Sie sind dabei Marken nicht unähnlich, wobei es „Klassiker“ gibt, die auch nach langer Zeit aktuell sind, z.B. das gute alte Copyright, sowie neue Vorschriften, die auf technische Entwicklungen reagieren, etwa die Gesetzgebung zu den Telemedien.

Die größte Veränderung der globalen Realität in den letzten Jahren ist die sogenannte „Hyper-Connectivity“, also das permanente „an-Sein“, getrieben durch hohen Datendurchsatz und mobile Plattformen. Dienste wie Twitter und andere soziale Netzwerke üben enormen Einfl uss auf kollektives Verhalten und damit auf die Markenwahrnehmung aus. Eine Marke wird dadurch ganz entscheidend durch den Markt aufgeladen und immer weniger durch gesteuertes Brandmarketing. Flexibilität im Umgang mit der eigenen Marke ist somit zu einem wichtigen strategischen Instrument geworden und damit auch der notwendige rechtliche Schutz, der in immer kürzeren Abständen einer eingehenden Prüfung bedarf.