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LG München I: Werbeblocker verletzt keine Rechte der Website-Betreiber, in: GRUR-Prax 2015, S. 249 ff.

​Das Anbieten, der Vertrieb oder die Bewerbung einer Software zur Blockade von Onlinewerbung ist weder eine gezielte Behinderung oder Marktstörung gem. §§ 3I, 4 Nr. 10 UWG noch wird das virtuelle Hausrecht gem. § 3I UWG verletzt. Auch Urheberrechte werden nicht verletzt. Kartellrechtliche Ansprüche scheiden mangels marktbeherrschender Stellung des Anbieters (derzeit) aus. Dies entschied das LG München I (Urteile vom 27.5.2015 – 37 O 11673/14, BeckRS 2015, 09562 und 37 O 11843/14, BeckRS 2015, 09563).

Autor/en: Askan Deutsch