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Annahmeverzugslohn in der Insolvenz: „Schlecker-Frau“ setzt sich vor dem BAG gegen Insolvenzverwalter durch, Tobias Törnig im Gespräch mit dem Handelsblatt

Auch wenn die Geschäfte aus dem Straßenbild verschwunden sind, beschäftigt die juristische Aufarbeitung der Insolvenz der Drogeriekette Schlecker noch immer die Gerichte. Nun hat das Bundesarbeitsgericht grundsätzlich im Fall einer ehemaligen Filialleiterin entschieden, wie Vergütungsansprüche von Arbeitnehmern in der Insolvenz zu behandeln sind, wenn der Insolvenzverwalter bereits die (drohende) Unzulänglichkeit der Insolvenzmasse angezeigt hat, dem Personal aber unwirksam gekündigt wurde. Die Entscheidung des Gerichts, dass bei unwirksamen Kündigungen Neumasseverbindlichkeiten geschaffen werden können, die in der Rangfolge der Verbindlichkeiten direkt nach den Kosten des Verfahrens selbst stehen, kommentierte Arbeitsrechtsexperte Tobias Törnig aus dem Düsseldorfer FPS-Büro für das Handelsblatt Rechtsboard.

 

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Fuencisla Heiß

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