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Nachmieter sollen Höhe der Vormiete erfahren, Dietrich Sammer im Gespräch mit Süddeutsche Zeitung

Von der Einführung der Mietpreisbremse versprach man sich bundesweit eine Verlangsamung des Mietanstiegs. Es zeigte sich jedoch, dass der erwartete Effekt weitgehend ausblieb. Um dem Gesetz nun doch noch zum Erfolg zu verhelfen, schlug die SPD vor, die Vermieter zur Angabe der Vormiete zu verpflichten. Denn die Mietpreisbremse greift nicht, wenn schon der vorherige Mieter mehr gezahlt hat als die ortsübliche Miete plus zehn Prozent. Um diese Ausnahme geltend zu machen, könnten Vermieter vortäuschen, bereits zuvor eine höhere Miete verlangt zu haben. Über den darauf gerichteten SPD-Vorschlag und die möglichen Folgen sprach die Süddeutsche Zeitung mit Dietrich Sammer, Fachanwalt für Mietrecht im Frankfurter Büro der Kanzlei FPS. Er sieht den Zeitpunkt der Veröffentlichung als entscheidenden Faktor an. „ Am wirksamsten wäre es, wenn die Höhe der Vormiete bereits im Wohnungsinserat veröffentlicht werden müsste.", so Dietrich Sammer im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.

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Fuencisla Heiß

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