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Schleichwerbung und Product Placement im Internet: Grauzone mit Abmahnrisiken, Dr. Jonas Kahl im Gespräch mit Legal Tribune Online

YouTube-Videos und deren Akteure werden von Unternehmen oft für PR- und Werbezwecke genutzt. Enthalten Videos jedoch Werbung, können sie im Hinblick auf ihre Kennzeichnung detaillierten gesetzlichen Vorgaben unterliegen. Werden diese nicht eingehalten, gefährden die Akteure nicht nur ihren guten Ruf, sondern setzen sich auch der Gefahr von Bußgeldern und Abmahnungen durch Wettbewerber aus. Im Falle des Verstoßes gegen gesetzliche Vorgaben kann nach § 49 Abs. 2 RStV die je nach Bundesland zuständige Aufsichtsbehörde ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro gegen den Anbieter verhängen. Zudem ist aufgrund des wachsenden Wettbewerbs mit weiteren Kosten oder zumindest Ärger durch Abmahnungen zu rechnen, gibt Dr. Jonas Kahl zu bedenken.

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Fuencisla Heiß

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